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    sprechbohrer
    Sigrid Sachse / Harald Muenz / Georg Sachse



    Über uns


    Die sprechbohrer widmen sich seit ihrer Gründung 2004 intensiv den Grenzbereichen zwischen Musik, Phonetik und Literatur. Alle drei Beteiligten sind ausgewiesene Musiker. Georg Sachse und Harald Muenz befassen sich zudem im universitären Rahmen in Köln und London mit den künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Fragestellungen des Feldes. Die vielgestaltigen Erfahrungen der Ensemblemitglieder in den Bereichen Komposition und Interpretation, Literatur und Phonetik fließen in der Ensemblearbeit der sprechbohrer zusammen und ergänzen sich zu einem singulären und grenzüberschreitenden Ansatz.

    Das sprechbohrer-Repertoire umfasst außer eigenen Kompositionen Werke von Kurt Schwitters, Dieter Schnebel, Gerhard Rühm, Oskar Pastior, Tom Johnson, John Cage, sowie jüngeren Autoren. Bereits in ihrem ersten eigenständigen Sprechkunstkonzert im Oktober 2004 hoben die sprechbohrer eigene Arbeiten der Ensemblemitglieder sowie ein Werk des Berliner Komponisten Stefan Streich aus der Taufe. Gerhard Rühm hat mittlerweile mehrere Arbeiten für das Ensemble verfaßt; Georg Heike widmete sein Zungenwerk (2006) den sprechbohrern, Peter Behrendsen die dreistimmige Fassung von Atem des Windes (2007), im April 2008 uraufführten die sprechbohrer Hans Peter Reutters Hölderlin-Vertonung Über Freundschaft.

    Hans G Helms’ epochemachendes Werk Fa:m’ Ahniesgwow (1959) war den sprechbohrern von Anfang an ein besonderes Anliegen. Beim Musikfest der Kölner Gesellschaft für Neue Musik (KGNM) stellten sie 2004 ihre Version der IV. Struktur - aufgrund ihrer Textdisposition nie zuvor klanglich umgesetzt - einem begeisterten Publikum vor. Nachdem in den darauf folgenden Jahren das achtschichtige I. Kapitel, sowie die Strukturen III und V zur Aufführung gekommen waren, erfolgte 2009 die erste Gesamtproduktion des Werkes beim Hessischen Rundfunk (Redaktion: Stefan Fricke) mit Unterstützung durch die Kunststiftung NRW. Am 20. Februar 2010 bestritten sie im Beisein des Autors die 90minütige Uraufführung des Gesamtwerks.

    Rainer Nonnenmann schrieb im Kölner Stadt-Anzeiger: „Die im besten Sinne des Wortes ansprechende Wiedergabe glänzte durch kapriziöse Soloeinlagen und virtuose Madrigal-Techniken. … Alles in allem ein viel(ver)sprechender Auftritt dieser neuen Sprachwerkzeuge.“ Torsten Möller bescheinigte den sprechbohrern: „… wunderbar eingespielte, quicklebendige und zugleich virtuose Interpretationen von Werken bedeutender Kölner Künstler.“

    Sigrid Sachse (*1968) studierte bei Prof. Günter Ludwig an der Musikhochschule Köln und bei Prof. Edmundo Lasheras an der Musikhochschule Detmold. Sie besuchte zahlreiche Klavier- und kammermusikalische Meisterkurse (u.a. bei Edith Picht-Axenfeld, Tiny Wirtz, Paul Meisen und Siegfried Palm). Sigrid Sachse konzertiert sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen; so beispielsweise im Duo Descartes mit dem Flötisten Martin Becker. Ihr Interesse gilt in starkem Maße dem Bereich der Komposition und Improvisation, das auch immer wieder in ihrer musikalischen Arbeit mit Kindern seinen Niederschlag findet.

    Harald Muenz (*1965) studierte Komposition bei Lachenmann, Meyer, Fritsch, Humpert und Barlow, sowie am Detmolder Tonmeisterinstitut und am Phonetikinstitut der Kölner Universität (Georg Heike). Neben Kammer-, Orchester- und Vokalmusik widmet er sich besonders Sprachkomposition, Ars Acustica und Instrumentalmusik mit und ohne Live-Elektronik. Er ist Träger des Förderpreises Musik NRW (1997) und des Forschungspreises NRW (2001), bekam das Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium der Stadt Köln, wurde zu Arbeitsaufenthalten in die Villa Aurora/Los Angeles (2000) und auf den Künstlerhof Schreyahn (2005) eingeladen. Bei Pfau gab er eine Buchpublikation zu Franco Evangelisti heraus. Partituren erschienen im Feedback Studio Verlag Köln. Seine Musik ist auf bislang fünf CDs unter anderem bei cybele und WERGO vertreten, eine weitere mit dem Ensemble Mosaik befindet sich in Vorbereitung. 2001-2005 unterrichtete er Ästhetische Phonetik an der Kölner Universität, seit 2005 hat er eine unbefristete Vollzeitstelle für Komposition am Centre for Contemporary Music Practice der Brunel University in Uxbridge im Londoner Westen inne. Muenz pendelt als Sparten übergreifender Künstler zwischen Köln und London.

    Dr. Georg Sachse (*1962) verdiente sich seine musikalischen Sporen in diversen Jazz-, Rock-, Blues-, Bluegrass- und Folk-Formationen. Er studierte Musikwissenschaft, Pädagogik, Religionswissenschaft, Philosophie, Ethnologie, Neuere Deutsche Literatur und Japanologie an den Universitäten Köln und Bonn und legte seinen Magister Artium schließlich an der Universität zu Köln im Fach Phonetik ab. Seine interdisziplinäre Dissertation über den amerikanischen Komponisten Steve Reich wurde in der Reihe Kölner Beiträge zur Musikwissenschaft im Bosse-Verlag veröffentlicht. Er ist Studienrat im Hochschuldienst am Institut für Linguistik/Phonetik der Universität zu Köln, erteilt Instrumentalunterricht und arbeitet darüber hinaus als Sprecher, u.a. für das TestDaF-Institut und die Fern-Universität Hagen (zahlreiche CD-, DVD- und TV-Produktionen). Sachse konzertiert in unterschiedlichen Formationen, tritt aber auch solistisch auf (Singer/Songwriter; Ambient/Electronica). Ein weiterer wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist die musikpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (u.a. Kindermusical Sternenstaub, Jugendchor ConTakt, Kinderchor AkkuRATH).






    About


    The three people who form the sprechbohrer trio have dedicated themselves intensively since the founding of the ensemble in 2004 to the border areas between music, phonetics, and literature. All three members are trained musicians. Georg Sachse and Harald Muenz, also active in the universities of Cologne and London, are concerned with artistic, scientific, and pedagogical issues in their fields. The broad experience of the ensemble’s members in the areas of composition, interpretation, literature, and phonetics come together in the work of the sprechbohrer and combine in a unique boundary-crossing approach.

    The sprechbohrer repertoire includes, in addition to their own compositions, works by Kurt Schwitters, Dieter Schnebel, Gerhard Rühm, Oskar Pastior, Tom Johnson, John Cage, as well as younger authors. Already in the first independent spoken art concert in October of 2004 by the sprechbohrer, the program featured new pieces of their own next to a work by the Berlin composer, Stefan Streich. Since then, Gerhard Rühm has devised several works for the ensemble, Georg Heike dedicated his Zungenwerk [Tongue Work] (2006) to the sprechbohrer, Peter Behrendsen wrote his three-voice version of Atem des Windes [Breath of the Wind] (2007) for the group, and in April of 2008 the sprechbohrer premiered Hans Peter Reutter’s setting of Hölderlin’s Über Freundschaft [On Friendship].

    Hans G Helms’s epoch-making work _Fa:m’ Ahniesgwow (1959) was from the beginning of particular interest to the ensemble. At the music festival of the Cologne Society for New Music (KGNM) in 2004, the trio presented before an enthusiastic audience their version of Structure IV – which because of its text disposition had never previously been performed. In the succeeding years, the eight-layered Chapter I and Structures III and V were performed, followed in 2009 by the first recording of the entire work by the radio in Frankfurt (produced by Stefan Fricke) with the support of the Arts Foundation of the German state, North Rhine Westphalia (NRW). On 20 February 2010, in the presence of the author, the 90-minute premiere of the complete work took place.

    Rainer Nonnenmann wrote in the newspaper, the Kölner Stadt-Anzeiger, “The, in the best sense of the word, remarkable representation shone through capricious solo passages and a virtuoso madrigal technique. … Altogether, a much talked (about) presentation of these new language tools.” Torsten Möller praised the sprechbohrer, saying, “… wonderfully prepared, lively, and at the same time virtuoso interpretations of works by a significant Cologne artists.”

    Sigrid Sachse (born in 1968) studied with Prof. Günter Ludwig at the music Hochschule in Cologne and with Prof. Edmundo Lasheras at the Detmold music Hochschule. She has attended numerous piano and chamber music master classes given by Edith Picht-Axenfeld, Tiny Wirtz, Paul Meisen, and Siegfried Palm, among others. She concertizes as a soloist as well as in various chamber music constellations: for example, in the Duo Descartes with the flutist Martin Becker. Her interests lie particularly in the areas of composition and improvisation, which also influence her musical work with children.

    Harald Muenz (born in 1965) studied composition with Helmut Lachenmann, Krzysztof Meyer, Johannes Fritsch, Hans Ulrich Humpert, and Clarenz Barlow, as well as at the Detmold institute for recording techniques and the phonetic institute at the university in Cologne (with Georg Heike). In addition to chamber music, as well as orchestral and vocal music, he is particularly interested in compositions involving speech and language, Ars Acustica, and instrumental music with or without live electronics. He has received the NRW Support Prize (1997) and a NRW Research Grant (2001), the city of Cologne’s Bernd-Alois Zimmermann Scholarship (2000), which led to a work residence in the Villa Aurora in Los Angeles, and was invited to a residency at the Artists’ Colony in Schreyahn (2005). The publisher Pfau has released his book on Franco Evangelisti. His scores are available from the Feedback Studio publishers in Cologne. His music is represented on five CDs on, among others, the cybele and WERGO labels; another with Ensemble Mosaik is in preparation. From 2001 to 2005, he taught Esthetic Phonetics at the university in Cologne; since 2005 he has a permanent full position teaching composition at the Centre for Contemporary Music Practice at Brunel University in Uxbridge, west of London. Muenz commutes between Cologne and London as a composer active in various areas and media.

    Dr. Georg Sachse (born 1962) cut his musical teeth in diverse jazz, rock, blues, bluegrass, and folk music ensembles. He has studied musicology, pedagogy, theology, philosophy, ethnology, German literature, and Japanology at the universities in Cologne and Bonn, and completed his Magister Artium in phonetics at Cologne University. His interdisciplinary dissertation on the American composer Steve Reich was published by the Bosse publishers in the series, Kölner Beiträge zur Musikwissenschaft [Cologne Essays on Musicology]. At the university in Cologne, he is a lecturer at the Institute for Linguistics and Phonetics as well as the Pedagogical Seminar for Speech Impediments; he also gives instrumental instruction and works as a speaker for the TestDaF Institute and the Hagen open university (participating in numerous CD, DVD, and television productions). Sachse concertizes in various ensembles and appears a soloist (as a singer/songwriter and for ambient/electronica projects). A further area of emphasis in his activities is music pedagogy with children and young people (for example, his children’s musical Sternenstaub [Star Dust], the youth choir “ConTakt” and the children’s choir “AkkuRATH”) }