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VITA

Der Gitarrist Jens Müller-Herrou wurde 1966 geboren und erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht im Alter von neun Jahren. Zu seinen Lehrern gehörten unter anderem Jens Kienbaum, Ansgar Krause und Hubert Käppel, darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Abel Carlevaro, Oscar Ghiglia, David Tannenbaum und Thomas Müller-Pering.

1991 erhielt er das Diplom als Musikpädagoge, 1994 absolvierte er die künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung und 1996 legte er das Konzertexamen an der Musikhochschule Köln ab. Seit 2002 ist er künstlerischer Leiter des Gitarrenforum Lohmar.

Jens Müller erzielte Erfolge bei Wettbewerben im In- und Ausland; so war er Preisträger beim "8. Concorso int. di Chitarra Emilio Pujol" in Sassari/Italien und beim "Int. Gitaarconcours Roermond" in den Niederlanden.

Mit dem Kölner Gitarrenduo nahm er vier Compactdiscs auf, die von der Fachpresse hervorragend aufgenommen wurden (...eine ganz und gar erfreuliche Neuerscheinung, Gitarre und Laute 3/98; Wer gute, zeitgenössische Gitarristik zu schätzen weiß, ist mit dieser CD bestens bedient, Akustik Gitarre 2/04). Sie absolvierten zahlreiche Auftritte in Rundfunk und Fernsehen und gewann einen ersten Bundespreis "Jugend musiziert! sowie einen dritten Preis beim "7. Concours int. de Guitare en Duo" in Montélimar/Frankreich. Sie waren bei renommierten Gitarrenfestivals (u.a. Gevelsberg, Weikersheim) zu Gast und gaben weit über 100 Konzerte im In- und Ausland.

Neben seiner solistischen Tätigkeit spielt Jens Müller-Herrou in der Jazzformation Rösrath Allstars, zu der u.a. auch Willy Ketzer, Jens Neufang und Rolf Römer gehören und die 2007 die CD "Jazzing the Owl" veröffentlichte (Eine charmante CD, die das lebendige Gefühl einer Jam-Session nicht vermissen lässt, KStAnz. 11/07).

Ende 2009 veröffentlichte er seine jüngste CD "Travels - 5 Kontinente auf 6 Saiten", u.a. mit Musik von Pat Metheny, Agustin Barrios und Tommy Emmanuel, der in Presseberichten "großer Klangfarbenreichtum" , "technische Brillanz" sowie "ausdrucksstarke, filigrane Gitarrenkunst" attestiert wird.

MP3-Musikbeispiele und ausführliche Infos zur CD (externer Link)

 


Travels - 5 Kontinente auf 6 Saiten


Konzerttermine:

Samstag, 13.03.2010, 19 Uhr, Ev. St. Bartholomäus-Kirche zu Lohmar-Wahlscheid (Solokonzert)

Freitag, 19.03.2010, 20 Uhr, Gitarren Viertmann Köln, Beethovenstraße 27 (Solokonzert)

Sonntag, 02.05.2010, 18 Uhr, Ratssaal Lohmar, Rathausstr. 4 (Rösrath-Lohmar-Allstars)

Samstag, 26.06.2010, Auftritt im Rahmen der "Volberger Orgelnacht" (mit Martin Becker, Flöte)

Samstag, 03.07.2010, Chavenay, France (mit dem Chansonier Yves Léveques)

Samstag, 11.09.2010, 19 Uhr, Pauluskirche Köln-Dellbrück, Thurner Str. 105 (Solokonzert)

 

In seinem Soloprogramm "Travels - 5 Kontinente auf 6 Saiten" präsentiert Jens Müller-Herrou ein gitarristisches "Weltmusik"-Programm:

Das Konzert beginnt mit Musik des französischen Komponisten Roland Dyens. Seine Kompositionen werden weltweit gespielt und geschätzt und seine Arrangements berühmter französischer Chansons und Jazz-Standards empfinden die Atmosphäre der Originale mit großem Esprit nach. Perruques volantes, Tristemusette und sein berühmter Tango en skai zeigen seine Affinität zum französischen Impressionismus und sind beispielhaft für seinen sensiblen und farbenfrohen Kompositionsstil.

Toru Takemitsu, der wohl bekannteste japanische Komponist des 20. Jahrhunderts, hatte eine ausgesprochene Affinität zur Gitarre. Seine Aufgeschlossenheit für Chansons, Jazz- und Popsongs, ungewöhnlich für einen Avantgardekomponisten, kommt in seinen Arrangements 12 Songs for Guitar zum Ausdruck; mein persönlicher Favorit daraus: Amours perdues von Joseph Kosma. Seine klangsensiblen, expressiven Gitarrenwerke sind häufig von bildenden Künsten und Naturphänomenen inspiriert und haben berühmte Gitarristen wie Julian Bream und John Williams als Widmungsträger.

Agustin Barrios Mangoré schöpfte aus zwei Quellen Inspiration für seine Musik. Zum einen erkundete er die Folklore des lateinamerikanischen Kontinents auf zahlreichen Konzertreisen, um typische Tänze, Rhythmen und Themen in seinen Werken zu adaptieren. Stolz auf seine indianische Herkunft trat er zuweilen auch in voller indianischer Montur des Guarani-Stammes auf.
Zum anderen war er ein glühender Verehrer der europäischen Romantik, vor allem Chopins und Schumanns, und schuf, gewissermaßen außerhalb der Epoche, Musik von ungeahnter Ausdruckstiefe und hochentwickelter Gitarrentechnik.

Der Amerikaner Pat Metheny ist der wohl populärste zeitgenössische Jazzgitarrist. Durch seine zahlreichen Auszeichnungen und Kooperationen mit internationalen Musikgrößen hat er dazu beigetragen, die Gitarre als vollwertiges Soloinstrument im Jazz zu etablieren. Seine Aufnahmen und Projekte wurden mit mittlerweile 17 Grammys ausgezeichnet und zeigen eine große Stilvielfalt; gleichwohl hat sein persönlicher, weicher Sound einen hohen Wiedererkennungswert in der Jazzwelt. Das romantische Travels ist so etwas wie ein Markenzeichen der Pat Metheny Group geworden, und das vitale, stark synkopische James wurde von Buck Wolters für die Konzertgitarre arrangiert.

Der australische Gitarrist Tommy Emmanuel bezaubert sein Publikum durch virtuose Eskapaden, durch eine Vielzahl von populären Stilistiken und feingesponnene, ausdrucksvolle Balladen. Als prägende Einflüsse nennt er Chet Atkins, Scotty Moore, Django Reinhardt und Joe Pass. Mombasa entstand auf einer Tournee durch Kenia, Questions ist ein schlichtes, aber ungemein expressives stück, und zum Finale folgt Timberlake Road, ein "fiddletune" im Bluegrass-Stil.


Brillante Spieltechnik

VON DIETLIND MÖLLER-WEISER, KÖLNER STADT-ANZEIGER, 08.05.07

Bergisch Gladbach - Im Galeriekonzert gibt es Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Das schreckt das Publikum nicht ab, im Gegenteil: Oft sitzen die Zuhörer in der Villa Zanders auch auf der Treppe. Das war natürlich auch so beim Gitarrenkonzert „La Guitare du Monde“. Und diese Musik war keineswegs experimentell oder „Neue Musik“ im eigentlichen, schrägen Sinne, sondern moderne Gitarrenmusik aus allen fünf Kontinenten, die den Schwerpunkt eher auf gefälligen Stücken ohne Berührungsangst zur Unterhaltungsmusik gelegt hatte.

Schon die einleitenden „Trois Chansons Françaises“ des Roland Dyens zeigten viel angenehme Klangkultur, differenzierte und brillante Spieltechnik sowie perfekte Einstudierung. Müller-Herrou, der auch früher schon Gast in Gladbach war, brachte seine Gitarre zum Singen und ließ niemanden merken, dass in den Transkriptionen der Lieder auch nur etwas fehlte.

Der Kubaner Leo Brouwer ist bei den Gitarristen schon fast ein Klassiker. Seine Stücke brachten gänzlich verschiedene Stimmungen in die Villa, die aber durchweg überzeugten. Gefällige Harmonien brachten auch die kleinen Stücke des Amerikaners Ralph Towner, bei denen nur der sehr beharrliche Zwischen-Applaus des Publikums die Entspannung beeinträchtigte.

Die „Variationen über ein anatolisches Volkslied“ des Carlo Domeniconi schwankten interessant zwischen Orient und Okzident, mal mehr, mal weniger exotisch in Tonsprache und Stimmung. Lautmalerisch und Rhythmus orientiert waren die Afrika-Tribute Uli Kringlers: Mama Afrika beschwor die südafrikanischen Townships musikalisch in die Villa, auch des Australiers Tommy Emmanuels „Mombasa“ spielte mit dem besonderen perkussiven Element dieser Musik.

Nach einem stimmungsvollen jazzigen Ausklang kamen noch zwei brasilianische Zugaben: eine ebenso angenehme wie unterhaltende Weltreise wurde vom großen Publikum angemessen beklatscht.


Weitere Pressestimmen:

Alle Facetten der filigranen Kunst beleuchtete der Künstler, gleichermaßen meisterlich bei leiseren Tönen oder eruptiven Klangbildern.

Wichtigen Gitarrenkomponisten widmete sich Müller-Herrou, etwa mit Roland Dyens’ verträumten „Perruques volantes“, Agustín Barrios Mangorés rhythmischer „Mazurka appasionata“ oder Carlo Domeniconis „Variationen über ein anatolisches Volkslied“, das wie ein Kaleidoskop alle Assoziationen zu diesem Land weckte.

(Rhein-Sieg-Anzeiger)

 

Die Gitarre in Ihrer Domäne - Erlesenes in hervorragender Interpretation.

(Kölner-Stadt-Anz.)

 

Von besonderer Bedeutung Astor Piazzollas „Vier Jahreszeiten in Buenos Aires“. Auch hier eine intensive, technisch-brillante Klanggestaltung.

(Ruhrnachrichten)

 

Jens Müller erwies sich als virtuoser Könner, der seinem Instrument kraftvolle Akkorde voluminös zu entlocken wußte, aber auch mit perlenden Läufen glänzte.

(Rhein-Sieg-Anzeiger)

 

Mit Niveau und viel Fingerspitzengefühl - In einem für die Gitarre typischen Programm stellte er vor allem einen exzellenten Ton seiner immer schon guten Technik zur Seite.

(Kölnische Rundschau)


Kontakt:

Jens Müller-Herrou
Gitarrist/Dipl. Musikpädagoge

muellerjensgit@yahoo.de
Alter Bahndamm 15
53797 Lohmar-Wahlscheid
Tel: 02206 / 85 26 132
Fax: 02206 / 85 25 983


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Le guitariste Jens Müller-Herrou offre au travers de ses concerts solistes avec son programme « La Guitare du Monde » un large éventail musical allant de la musique française de Roland Dyens, en passant le « Paganni de la guitare de Paraguay « -Agustin Barrios Mangoré pour finir par des compositions virtuoses de l’Australien Tommy Emmanuel.

Jens Müller-Herroou est né en 1966 et prit sa première leçon de guitare à l'âge de 9 ans. Jens Kienbaum, Ansgar Krause et Hubert Käppel comptèrent parmi ses professeurs. Il participa également aux masterclass d' Abel Carlevaro, d' Oscar Ghiglia, de David Tanenbaum et de Thomas Müller-Pering.

En 1991 il obtint le diplôme d'enseignement professeur de guitare et en 1994 il fut diplômé avec mention très bien à la "Staatliche Hochschule für Musik Köln (Cologne)" (Künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung). Il passa en 1996 le diplôme concertiste (Konzertexamen). Il a depuis 2002 la Direction artistique du "Forum de Guitares de Lohmar".

Jens Müller-Herrou participa à différents concours nationaux et internationaux. Il fut lauréat au "8. Concorso int. Di Chitarra Emilio Pujol" à Sassari (Italie) et au "Int. Gitaarconcours Roermond" aux Pays-Bas.

Il enregistra quatre disques compacts avec le Kölner Gitarrenduo et donna de nombreux concerts à la radio et à la télévision. Ils remportérent le Premier prix au concours "Jugend musiziert" (concours national de musique pour la jeunesse), ainsi que le troisième prix au "7. Concours international de Guitare en Duo" à Montélimar.

 

Echos de la Presse:

La Guitare par excellence dans une interprétation exceptionnelle. (Kölner Stadt-Anzeiger)

Jens Müller s'est révélé être un guitariste virtuose, qui a su tirer de son instrument des accords vigoureux, mais qui a aussi brillé par ses coulants virtuoses. (Rhein-Sieg Anzeiger)

Il a renforcé sa très bonne technique par une excellente sonorité. (Ruhrnachrichten)


Contact:


Jens Müller-Herrou
muellerjensgit@yahoo.de
Alter Bahndamm 15
53797 Lohmar-Wahlscheid, Allemagne
No. tel.: +49-2206 / 8526132
No. fax.: +49-2206 / 8525983


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